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#159

Große Herkulanerin

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Ihren Namen verdanken die drei Statuen ihrem Fundort, der im Jahr 79 n. Chr. vom Vesuv verschütteten Stadt Herculaneum. Die mit einem dünnen Untergewand ( Chiton ) und einem üppigen Mantel bekleidete ‚Große Herkulanerin‘ steht in ruhig-entspannter Haltung, den Kopf schräg nach vorn geneigt wie in einem Gespräch innehaltend.

Die Statue gibt einen statuarischen Typus wieder, der seit hellenistischer Zeit äußerst beliebt war und dessen Vorbild vermutlich eine vornehme griechische Polisbürgerin darstellte.

Material & Technik
Marmor Feinkörniger Marmor von zahlreichen, rötlichen Adern durchzogen
Museum
Skulpturensammlung
Datierung
Mittleres 1. Jh. n. Chr., nach einem verlorenen Vorbild aus der Zeit um 330/320 v. Chr.
Inventarnummer
Hm 326
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