QR-Code

#121

Statuette einer tanzenden Mänade, sog. Dresdner Mänade

00:45

Bereits ein Jahr nach dem Ankauf hat Georg Treu, der damalige Direktor der Skulpturensammlung, die Statuette als verkleinerte Nachbildung eines Werks interpretiert, dem ein Gedicht in der Anthologia Graeca gewidmet ist (Buch 9, Nr. 774):

„Die Bakche ist zwar aus parischem Marmor, doch der Bildhauer flößte dem Stein Leben ein. Sie springt wie von Dionysos berauscht. Skopas, deine Kunst, die Götter hervorbringt, ersann ein unglaubliches Wunderwerk, eine rasende Thyiade (Bakche), die eine Ziege tötet.“

Material & Technik
Parischer Marmor Feinkörniger, weißer, sehr lichtdurchlässiger Marmor, transparent, in der Art des parischen Marmors
Museum
Skulpturensammlung
Datierung
1. Jh. n. Chr.; vielleicht nach einer verlorenen Marmorstatue des Skopas aus der Zeit um 330 v. Chr.
Inventarnummer
Hm 133
0:00